Facebook, Foren und die Erkenntnis: Ja, ich bin hoffnungslos altmodisch *g*


Auweia, der Staub liegt hier ja bald meterhoch… *hust* Da binde ich mir doch mal in bester Witwe Bolte-Manier ein Kopftuch um den Dickschädel und schwinge den Besen! *hust* *ächz*

Na ja, nu geht’s wieder. Tja dann:

Tach, liebe Gemeinde 🙂

Warum also habe ich meinen entzückenden Blog so lange sträflich vernachlässigt? Weil ich der Welt nichts mitzuteilen habe? Weit gefehlt! Meine tiefschürfenden Gedanken sind selbstredend für alle Welt von elementarer Bedeutung! *rofl* Wie getz? Findste nich? Na dann, geh deine Zeit woanders verplempern *g*. Du weißt nicht, wo? Da hätte ich einen Tip für dich:

Melde dich bei Facebook an und spiel Farmville, Kingdom of Camelot oder was dort sonst noch an Zeitfressern angeboten wird. Du wirst dich vor lauter neuen „Freunden“ nicht retten können. Nachvollziehbar noch bei denen, die neue Nachbarn für ihre Farm brauchen oder Ritter für ihr Königreich. Aber was bewegt wildfremde Menschen dazu, mir eine Freundschaftsanfrage zu schicken, ohne diesen „Nutzen“? Ohne jegliche Erklärung? Was macht jemand mit 300 Facebook-„Freunden“?? Hat so jemand noch ein real life? Oder lebt er ausschließlich virtuell?

Auch wenn sich bei mir zeitweise gewisse Ermüdungserscheinungen zeigen, ganz verzichten möchte ich auf mein virtuelles Leben zugegebenermaßen doch nicht. Wie im echten Leben gibt’s dort Kotzbrocken, Langweiler, Angeber aber… dazwischen eben auch einige wenige echt nette Menschen. Interessante Menschen, die in mir (die wirklich zum „Fremdeln“ neigt) den Wunsch wecken, sie mal persönlich kennen zu lernen.

Kaum zu glauben, aber meine beste Freundin hätte ich ohne das Retriever-Forum wohl nie kennengelernt, dabei wohnen wir nur ca. 2 km Luftlinie auseinander. Und da komme ich zum Punkt: Für mich hat es etwas Perverses, Menschen, die ich ausschließlich virtuell kenne, als „Freunde“ zu bezeichnen.

Ein Freund ist jemand, der nicht nur weiß wo mein Kühlschrank ist, sondern sich auch selbst bedient, anstatt full service zu erwarten.

Ja, ich bin hoffnungslos altmodisch, aber weißt du was? Ich bin es gern :-).

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~ von eigenwillig - 26. September 2010.

4 Antworten to “Facebook, Foren und die Erkenntnis: Ja, ich bin hoffnungslos altmodisch *g*”

  1. Na bitte – geht doch! Das Staub wischen hat doch gar nicht weh getan, oder? 🙂

    Im Übrigen ist deine Definition von „Freund“ die treffendste, die ich jemals gelesen habe *lol*

    In Erwartung weiterer geistiger Ergüsse,

    LG Anke

  2. Wohl gesprochen, Frau Lisbeth!

  3. Uups…bin erschrocken weil mein Bildchen erschienen ist wie ich auf den You like this Button geklickt habe…Mag deine Ausführung zum Thema aber wirklich!
    Bin wohl nur noch altmodischer als du…Und nicht in Facebook angemeldet. Bleibt auch sicher so.

    LG, Klarissa

  4. Na ja, man kann ja auch ganz wunderbar ohne Facebook leben ;-).

    Aber es ist schon schön zu wissen, daß frau mit der eigenen Meinung nicht völlig allein da steht *g*.

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