Unordnung -> Strategie


Erwähnte ich schon, dass grossartig bin im Informationen zusammensuchen? Nun denn, hier das momentane Ergebnis meiner ausgiebigen Surfsessions:

Gestolpert bin ich unter anderem über eine Methode von David Allen die da heißt Getting things done (Gtd) und man glaubt es kaum, es gibt auch ein Forum dazu *g*. Dem Forum habe ich beim Querlesen entnommen, dass die deutsche Übersetzung (Titel: Wie ich Dinge geregelt kriege) nicht das Gelbe vom Ei ist, ergo habe ich das Buch nicht gelesen. Gefunden habe ich aber einen sehr schönen Überblick im Blog des Schweizers Ivan Blatter: http://www.blatternet.de/einfuhrung-in-gtd-einleitung/

Eigentlich bin ich schon ziemlich gut organisiert, aber meine ToDo-Liste umfasst auch eine Menge Dinge, die eher der Kategorie Irgendwann/Vielleicht zuzuordnen wäre. Das bläht diese Liste naturgemäß enorm auf und verursacht beim Blick auf diese Liste eher Unlustgefühle. Gtd habe ich nun (bisher) zwei Dinge entnommen: Eine Kategorie „Irgendwann/Vielleicht“ und die Idee der Kontextlisten. Was ist das nun wieder? Aaaalso… wer sich schon mal in irgendeiner Form mit dem Thema Zeitmanagement befasst hat ist auch schon über das Thema Priorisierung gestolpert. Man ordnet also die Aufgaben nach Wichtigkeit, Prio 1,2,3… Der Haken an der Sache? Sagen wir mal, im Kühlschrank laufen sich die Mäuse Blutblasen, Einkaufen hat also Prio 1, dann nützt das relativ wenig, wenn ich im Büro hocke, gell? *g* Insofern erschließt sich mir der Sinn, der berühmten ToDo-List eine zusätzliche Spalte „Kontext“ zu verpassen. Im Moment gibt es da bei mir z. B. die Auswahlmöglichkeiten

  • home
  • Internet
  • PC
  • Nähen
  • alone (mal sehen, ob ich euch den Grund dafür verrate *g*)
  • unterwegs

    Wie der geneigte Leser sich zusammenreimen kann, ist der Sinn der Sache, Aufgaben sinnvoll zu bündeln. Platt gesagt, wenn ich schon die Nähmaschine rauskrame, sollte ich nicht nur das gewünschte drölfundneunzigste Täschken nähen, sondern auch an das (gut im Schrank versteckte) zu flickende Bettlaken denken.

    So viel für heute. Und demnächst in diesem Theater erzähl ich euch was von Superbüchern und Tomaten *ggg*.

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~ von eigenwillig - 25. Februar 2012.

2 Antworten to “Unordnung -> Strategie”

  1. Schätzeken, in der Zeit, in der du die ganzen tollen Informationen gesammelt und dir einen Kopp um Prioritäten, Kontext, Bündelung und Co. gemacht hast, hätteste 25 Taschen und drölf Bettlaken flicken können.

    Wobei: Wer flickt heute noch Bettlaken???

  2. Da hasse wohl wahr, aber seitdem ich mit dieser Recherche angefangen (bzw. ’n bissken watt davon umgesetzt hab), habbich auch tatsächlich schon was geschafft gekriegt. UND ich hab den Blog wiederbelebt *g*. Und ja, ICH flicke Bettlaken, wenn da bloß ’n Riss drin ist, weil der Dicke wieder größere Umbaumaßnahmen für sein Schloss vorgenommen hat *kicher*.

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