Ein posthumes Dankeschön an Monsieur Papin und seinen Topf :-)


Wie getz, ihr kennt Monsieur Papin nicht?!? Ich auch nicht, bis ich gestern mal bei Wikipedia gestöbert hab *g*. Der gute Mann hat 1679 den Papin’schen Topf erfunden, was frau heute unter der schnöden Bezeichnung Schnellkochtopf kennt. Wie komm ich da nun drauf?

Tja, meine Maxime ist ja eher schlicht: Ich bin grundsätzlich ziemlich faul, also muß ich effizient sein. Ich esse natürlich gern, aber Kochen gehört nicht zwingend zu meinen Leidenschaften. Von Zuhause kenne ich von klein auf, daß meine Mutter möglichst auf Vorrat gekocht und eingefroren hat, der Schnellkochtopf war da wichtigstes Utensil. Logisch, daß in meinem ersten eigenen Haushalt so ziemlich als erstes so ein Ding einzog. Die schnelle!, reibungslose (und ausreichende) Bolognese-Produktion mußte schließlich gewährleistet sein. Hab ich nämlich keine Bolognese mehr im Gefrierschrank, bricht hier der Notstand aus! *g*

Ich geb’s gern zu, ich mag klassische Hausmannskost, bodenständige Eintöpfe wie Schnippelbohnen oder Graupen, für eine klassische „frische Suppe“ oder Sauerkraut darf man mich nachts wecken und der baE liebt Erbsen- und Linseneintopf. Modern ist das sicher nicht, aber soo lecker… 🙂

Nach Feierabend unter der Woche hab ich selten (bis nie) Lust, noch großartig den Kochlöffel zu schwingen, da bestellen wir dann gern mal eben beim ortsansässigen Italiener oder Griechen. Das ist mittelfristig weder der Figur noch dem Portemonnaie zuträglich. Ein paar Nudeln kochen, dazu Bolognese auftauen oder nur einen leckeren Eintopf heiß machen, da ist das Futter dagegen schneller auf dem Tisch als irgendwer liefern kann.

Für mich ist es daher unbegreiflich, wie man „ohne“ leben kann und ich finde es richtiggehend traurig, wenn ich manchmal höre „Jaa… ich hab so’n Ding, aber ich trau mich nicht, den zu benutzen…“. Natürlich muß man die Bedienungsanleitung berücksichtigen, aber wenn man nicht versucht, den unter Druck stehenden! Topf mit Gewalt! zu öffnen, dann kann (dank Sicherheitsventil) auch nichts passieren.

Hier „wohnen“ eine 3l-Schnellpfanne, ein 4,5l, ein 6,5l und ein 8,5l WMF Perfect und keinen davon würde ich freiwillig wieder hergeben. WMF wurde es damals übrigens, weil man das Griffteil vom Deckel einfach zum Reinigen abnehmen kann, das ging bei Mutterns Modellen von Silit nicht. Der Sicomatic econtrol bietet das heute aber auch und ich mag meine Silargan-Töpfe eigentlich lieber als Edelstahl, deshalb käme heute eine Neuer vielleicht von Silit. Aber die Schätzchen leben lange, mein 6,5l „Pöttchen“ hat ca. 24 Jahre auf dem Buckel :-).

Im zarten Alter von ca. 24 Jahren 😉

Diese Seite  http://www.schnellkochen.de ist interessant, spielt keine Rolle, daß es Fissler ist, das Prinzip ist bei allen Herstellern dasselbe. Grundlegende Tips gibt’s hier http://www.schnellkochen.de/de/rezepte/tipps-und-tricks.html und hier auch einen Blog http://www.schnellkochen.de/de/schnellkocher-blog/schnellkocher-blog.html

Übrigens, der baE hat gerade den 8,5l-Topf mit Linsensuppe in der Mache… 😉

Nachtrag: Sorry, keine Ahnung, warum die Links nicht funktionieren wollen, aber ihr seid ja sicher des Kopierens und Einfügens mächtig ;-).

Advertisements

~ von eigenwillig - 30. September 2012.

3 Antworten to “Ein posthumes Dankeschön an Monsieur Papin und seinen Topf :-)”

  1. Toll, etz hab ich Hungär…

  2. Danke für den coolen Beitrag. Hätten wir wieder was über den Schnellkochtopf gelernt. Die empfohlene Seite ist auch interessant, hab mich da schon ein wenig durchgestöbert.
    LG

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: