„Bauen wir jetzt ein Atomkraftwerk??“


… fragte der baE, als er mich mit dem Sudoku-… äh… Santokumesser hantieren sah *g*. Nicht ganz. Ich bin ja im Moment ein bisschen auf dem DIY-Trip und hamstere deshalb auch gern Gläschen und Fläschchen aller Art. Warum etwas wegwerfen und dann für teuer Geld neu kaufen? Dabei kann mich das Entfernen der Etiketten aber schon mal zur Weißglut treiben *Haarerauf* Irgendwo schnappte ich den Tip „Orangenreiniger“ auf und ich erinnerte mich (jaha, ich bin schon so alt *ggg*) an den Oranex-Reiniger der Hobbythek-Produkte von Jean Pütz. Tante Google Ixquick half mir dann schnell auf’s Pferd, denn auf Youtube zeigt Jean Pütz entgegenkommenderweise, was da drin ist: Orangenterpene, Alkohol und ein Lösungsvermittler. Da wir im Moment zum Frühstück am WE immer frischen Saft pressen, war das wichtigste da: Orangenschalen.

Es gibt auch Anleitungen, da werden die Terpene einfach durch Aufgießen mit Essig aus den Schalen gelöst, aber ich hasse Essiggeruch. Außerdem werden dort „komplette“ halbe Orangenschalen eingelegt, aber das läßt mein Geiz nicht zu ;-). Da krieg ich ja relativ wenig Schalen ins Glas und brauche entsprechend viel Flüssigkeit zum Aufgießen. Also hab ich geschnipselt und das Glas dann mit ca. 316 g Isopropanol aufgefüllt. Jetzt darf das Ganze 3-4 Wochen stehen, ob kühl oder warm, da scheiden sich die Geister. Da ich aber statt Essig Alkohol genommen habe, werde ich das Glas kühl auf dem Balkon lagern, denn Alkohol ist bekanntlich hochbrennbar. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, oder so.

Mal sehen, ob ich den Lösungsvermittler in der Apotheke kriegen kann (ätherische Öle schwimmen sonst oben auf wässrigen Lösungen), ansonsten bestell ich ihn eben bei Behawe. Das fertige Konzentrat ist übrigens extrem fettlösend und sollte nicht pur auf die Haut. Über das Verdünnungsverhältnis muß ich mich noch schlau lesen, aber Kunststoffen sollte man mit diesem Reiniger wohl allenfalls extrem verdünnt zu Leibe rücken, die werden wohl sonst durchaus angelöst. Für Reste von Klebern, Sanitärkeramik, Edelstahl, Ceranfelder etc. soll das Zeug aber super sein.

Jetzt darf das Glas also mindestens drei Wochen schlummern, dann sehen wir weiter :-).

DIY Oranex

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~ von eigenwillig - 22. Februar 2015.

2 Antworten to “„Bauen wir jetzt ein Atomkraftwerk??“”

  1. Es gibt auch noch andere Hausmittel um Etiketten zu entfernen. Manche Klebstoffe sind z.B. gerade öllöslich.

    Weitere Tipps findest du hier:
    http://www.etikettenwissen.de/wiki/Etiketten_entfernen

    • Danke, aber das ist mir schon klar ;-). Neben dem Einweichen in ordinärem Spülwasser ist Öl das nächste Mittel der Wahl. Nagellackentferner ist dann schon die härtere Variante. Orange riecht aber nunmal sehr viel angenehmer als Nagellackentferner :-).

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