Ein ungeliebtes Thema: Putzen.


Eigentlich hatte ich mich schon vor längerer Zeit mit dem Thema Putzmittel selber mixen beschäftigt, aber: Ich bin mir immer sehr unsicher, welche Oberflächen was vertragen und außerdem haben wir eine Putzfrau. Bevor ich der was „Selbstgepanschtes“ auf’s Auge drücke, will ich es auf Herzen und Nieren getestet haben. Unser „Arsenal“ ist aber auch so schon (einigermaßen) übersichtlich: Der Granit bekommt seine Spezialpflege, den darf man nämlich leider längst nicht mit allem putzen. Spülmittel, logo, Entkalker (bisher flüssig, Hausmarke DM), WC-Reiniger, Haka Neutralseife und für’s Ceranfeld und Edelstahl Sidolin Ceran & Stahl. Das sind die ständig gebrauchten Sachen. Außerdem bietet der Schrank noch Waschsoda (für Angebranntes in Töpfen genial, wobei Natron bzw. Backpulver genau so gut funktionieren soll), eine Sprühflasche Glasreiniger (nur für die Autoscheiben), einen Putzstein und den Backofenreiniger von Prowin. Aber dazu später mehr.

Nachdem ich in den letzten Tagen im Internet quer gelesen habe, bin ich doch ein bisschen schockiert, was da teilweise so kursiert (z. B. in Thermomix-Foren) und übe mich jetzt quasi in Feldforschung *g* und werde hier mal nach und nach meine Erkenntnisse zusammentragen. Hätte ich mal in Chemie besser aufgepaßt *seufz*, aber das hab ich bei der ersten Gelegenheit abgewählt… *hüstel*

Die wenigsten werden bisher davon gehört haben, aber das Prinzip wird den meisten unbewusst schon klar sein: Der Sinnersche Kreis. Wikipedia erklärt das besser als ich.

Je aggressiver die Chemie, desto weniger Kraft und Zeit brauchen wir zum Putzen. Ich bin nun wirklich keine grüne Wollsocke, aber das ist sicher der schlechteste Weg. Wenn schon bei einem Putzmittel dabei steht „für gute Belüftung sorgen“, wissen wir alle, was los ist. Da braucht’s gar nicht das schwarze Kreuz auf orangem Grund für „gesundheitsschädlich“. Wir kommen sicher nicht auf die Idee, unsere Fußböden, Schranktüren, Badewannen anzulecken, aber unsere Viecher?

Da niemand von uns zurück an Omas Waschbrett möchte, ist höherer mechanischer Einsatz (zu gut Deutsch: schrubben) auch nicht der Königsweg. Was aber relativ gut machbar ist: Einwirkzeit verlängern und/oder Temperatur erhöhen. Das Backblech vom Pflaumenkuchen wird wohl jeder in möglichst heißem Wasser möglichst lange einweichen, oder?

Was ist noch wichtig? Eigentlich simpel, aber ich mach es mir nicht immer klar. Es gibt zwei Sorten Dreck: mineralischen und fettigen. Für den mineralischen braucht’s Säure, für den fettigen Lauge (wer kennt noch von Oma den Begriff „ablaugen“?). Mit Spüli den Kalk in der Dusche loswerden zu wollen ist zum Scheitern verurteilt. Auf die Idee, sein Geschirr mit Zitronensäure zu spülen, käme wohl auch niemand.

Ideal wäre doch, die nötigen Komponenten nach Bedarf zu kombinieren und einzusetzen. Geld sparen ist dabei ein netter Nebeneffekt. Was mir persönlich dabei aber sehr wichtig ist: Ich bin ein Nasentier und alles, womit ich hantiere, muß gut riechen! Deshalb habe ich für den fettlösenden Part das „Projekt Orangenreiniger“ gestartet.

Da das Zeug aber noch ein paar Wochen ziehen muß, habe ich mich heute erstmal mit dem Thema Badreiniger beschäftigt und zwar äußerst erfolgreich *freu*. Den stell ich euch dann in einem eigenen Post vor :-).

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~ von eigenwillig - 24. Februar 2015.

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